Der WRSV Solitude stellt sich vor

Der WRSV Solitude ist ein sehr lebendiger Verein mit einer Sandbahn – man darf wohl sagen, einer der besten in Europa – und einer ebenfalls hervorragenden Küche. Für die Teilnehmer aus ganz Deutschland sowie unseren europäischen Nachbarn gehören die traditionellen „Schwäbischen Maultaschen“ und ein „Viertele Trollinger“ einfach zu einem gelungenen Ausstellungs- und Rennwochenende in Sachsenheim dazu. Dass die Teilnehmer dies zu schätzen wissen, zeigen die Anmeldungen bei den Internationalen Rennen sowie die zahlreichen Titelrennen, die der Verein bereits ausgetragen hat:

1997 - Bundessiegerrennen des DWZRV
1999 - Bundessiegerrennen des VDH
2002 - Bundessiegerrennen des VDH
2005 - Bundessiegerrennen des VDH
2007 - Zweifellos ein Höhepunkt in der Geschichte des Vereins war die Austragung der FCI-Weltmeisterschaft am 9. und 10. Juni 2007 mit Rekordmeldezahlen.
2010 - Deutsche Kurzstreckenmeisterschaft
2012 - 1. DWZRV-Sieger-Rennen

Die Mitglieder tun alles dafür tun, um diese Tradition auch in Zukunft weiterhin fortführen zu können, denn schließlich sollen sich hier alle, ob Teilnehmer oder Zuschauer, bei uns in Sachsenheim wohl fühlen.

Am 16. April 2011 begang der Verein sein 50-jähriges Jubiläum (Gründungsdatum 18. Februar 1961).

 

Windhundsport ist Teamsport

Windhunde zählen nach den Geparden zu den schnellsten Landtieren der Erde. Das Rennen steckt ihnen förmlich in den Genen. Ihre ursprüngliche Aufgabe bestand darin, gesundes Wild im Laufen einzuholen und je nach Jagdverhalten die Beute festzuhalten oder zu töten. Außerhalb Europas, aber auch in einigen europäischen Ländern wie zum Beispiel in Spanien, Russland und Irland werden Windhunde vielfach noch zur Jagd verwendet. Da in Deutschland und in den meisten europäischen Ländern Windhunde nur noch als Haus- und Begleithunde gehalten werden können, stellt der Windhundsport eine gelungene Alternative zur Jagd und zum Freilauf dar. Gerade unsere dicht besiedelte Region, unzählige Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen und intensiv genutzte Wald- und Kulturflächen verbieten den Freilauf derartig schneller Hunde fast gänzlich.

Für nicht wenige „Spitzensportler“ ist der Sonntag die Belohnung für ihr tägliches Training. Dann zeigt die Rundenzeit, ob das Team „Windhund und Mensch“ die Woche über gut funktioniert hat. Jedoch erst richtig „ernst“ und spannend wird es an einem Renntag. Doch diese Atmosphäre kann nicht beschrieben, sie muss erlebt werden.

Alternativ zum reinen Rennsport eignet sich das Coursing auf dem freien Feld. Hier „jagen“ immer zwei Hunde eine Hasenattrappe in Form von Plastik- oder Fellstücken, die an einem Seil über Umlenkrollen im unregelmäßigen Zickzack gezogen wird. Ziel ist es, eine echte Hasenhetze zu simulieren, bei der die Beute auch Haken schlagen kann. Nicht der Schnellste gewinnt, sondern bewertet wird nach Eifer, Intelligenz, Gewandtheit, Kondition und Schnelligkeit.
Windhunde sind jedoch nicht nur intelligent und schnell, nein, mit ihrer schlanken Anatomie, dem stolzen leichtfüßigen Gang sind es überaus ästhetische Schönheiten. Das ist der Grund für die dritte Disziplin, mit denen sich „Mensch und Windhund“ im Windhundsportverein Solitude e.V. beschäftigen: Der Zuchtschau. Und auch in dieser Disziplin ist Teamarbeit gefragt. Hier zeigen sich Hund und Aussteller im Ring. Das perfekte Handling ist unverzichtbar und wird ernsthaft trainiert.

Sie sind herzlich eingeladen, die unterschiedlichen Windhunde-Teams auf dem Sachsenheim-Ring kennenzulernen.

18. September 2012/HH
HELMUT-TRAINING © WRSV ALEXANDRA-TRAINING © WRSV CHRISTIANE-DIEGO © Heribert Hillbrecht GRUPPE MENSCHEN © WRSV